• Philosophie, die dich begeistert ... Podcast

    DenkDuett #14 | Wie kann man KI kontrollieren?

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    Warum KI-Systeme politisch kontrolliert werden müssen.

    Ein DenkDuett mit Matthias Pfeffer und Christoph Quarch

    Immer öfter hören wir davon, dass KI-Agenten sich verselbständigen und großen Schaden im digitalen Raum anrichten. Dass so etwas geschieht, ist nicht überraschend, denn KI-Systeme sind darauf ausgelegt, möglichst effizient Probleme zu lösen oder Ziele zu erreichen. Vor diesem Hintergrund ist es unausweichlich, effektive Kontrollmechanismen zu etablieren, die es erlauben, KI konsequent zu reglementieren. Das ist umso notwendiger, als in den meisten KI-Systemen ein techno-faschistisches Mindset verbaut ist, das den Werten unserer demokratischen und rechtsstaatlichen Gesellschaften entgegengesetzt ist. Was jetzt Not tut, ist ein naturgemäßes und humanes Framework künftiger KI-Anwendungen. Dafür den politischen Willen zu mobilisieren, ist eines der zentralen Anliegen von Matthias, der mit dem von ihm initiierten Council for a Public European Space für eine gesamteuropäische KI- und Social Media-Lösung eintritt.

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    DenkDuett – wir bringen erneut unser wunderbares Gesprächsformat zu euch, denn gemeinsames Denken ist am Wirkreichsten.

    DenkDuett – ein freies Spiel der Gedanken; nicht vorgefertigt und abgerufen, sondern frisch und freihändig im Augenblick entwickelt. Die Themen variieren. Jedes Mal aber gibt es neuen Stoff zum Mit- und Weiterdenken, wenn der Philosoph Christoph Quarch mit seinem Gast ins Gespräch kommt. 

    Buchempfehlungen – das neue Buch von
    Matthias Pfeffer, Jürgen Pfeffer und Paul Nemitz

    Die offene Zukunft und ihre Feinde
    Wie wir die freie Gesellschaft vor der KI-Diktatur bewahren können
    978-3-8012-0714-4 | Euro 20,-

    (Verlinkung zu Thalia)

    Und ein Beitrag im DLF zum Buch könnt ihr mit diesem Link nachhören.

    DenkDuett #13 | Wie umgehen mit Komplexität?

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    Was verlangt uns Komplexität ab und könnte Gedeihlichkeit hier Hilfestellung bieten?

    Ein DenkDuett mit Louis Klein und Christoph Quarch

    Was ist das eigentlich, diese Komplexität, die uns alle vor sich hertreibt? Und was hat gute Governance damit zu tun, Komplexität zu meistern?
    Um sich politisch und ökonomisch in einer zunehmend komplexen Welt zurechtzufinden braucht es allem voran ein Kriterium, an dem man sich orientieren kann. Der Systemwissenschaftler und Berater Louis Klein wirbt dafür, die Gedeihlichkeit von Mensch und Gesellschaft als ein solches Maß aller Dinge zur Geltung zu bringen. Auf diese Weise könnte es gelingen, den immer deutlicher zutage tretenden Wiederspruch der westlichen Welt aufzulösen: mit der Demokratie ein politisches System zu propagieren, das auf die Mehrung des Gemeinwohls ausgerichtet ist, und gleichzeitig mit dem Liberalismus einer ökonomischen Theorie zu folgen, die dem Eigennutz verschrieben ist. Dabei könnte Europa eine Führungsrolle entnehmen, denn Gedeihlichkeit braucht vor allem das, womit Europa viel Erfahrung hat: Diversität und Interaktion.

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    DenkDuett – wir bringen erneut unser wunderbares Gesprächsformat zu euch, denn gemeinsames Denken ist am Wirkreichsten.

    DenkDuett – ein freies Spiel der Gedanken; nicht vorgefertigt und abgerufen, sondern frisch und freihändig im Augenblick entwickelt. Die Themen variieren. Jedes Mal aber gibt es neuen Stoff zum Mit- und Weiterdenken, wenn der Philosoph Christoph Quarch mit seinem Gast ins Gespräch kommt. 

    Buchempfehlungen – das neue Buch von Louis Klein erscheint am 30.9.26

    Realising the Learning Organisation through System Thinking

    A Cyber-systemic Approach to Human Resource Development

    (Verlinkung zu Dussmann – Berlin).

    AGORA42 – das Philosophische Wirtschaftsmagazin
    Home – European School of Governance

    DenkDuett #12 | Trost und Resilienz

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    Mit Albert Kitzler und Christoph Quarch

    In der Antike gab es eine oft vergessene Gattung der philosophischen Literatur: die Trostbriefe. Der spätantike Philosoph Boethius schrieb sogar ein ganzes Buch mit dem Titel „Trost der Philosophie“. In einer Zeit, in der viele Menschen mutlos, ausgebrannt oder gar verzweifelt sind, liegt es nahe, das tröstende Potenzial der Philosophie neu zur Geltung zu bringen. Genau das tut Albert Kitzler in seinem „Haus der Weisheit“ in den bayrischen Alpen (massundmitte.de). Unter Rückgriff auf antike Philosophien in Ost und West bietet er philosophische Lebenshilfe. Im DenkDuett mit Christoph ergründen die beiden die therapeutische Kraft der Philosophie und erklären, warum Philosophen womöglich die Ärzte der Zukunft sind: Weil sie dabei helfen, problematische Denkmuster und mentale Prägungen aufzulösen und auf diese Weise die Resilienz ihrer Gesprächspartner zu stärken vermögen.

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    DenkDuett – wir bringen erneut unser wunderbares Gesprächsformat zu euch, denn gemeinsames Denken ist am Wirkreichsten.

    DenkDuett – ein freies Spiel der Gedanken; nicht vorgefertigt und abgerufen, sondern frisch und freihändig im Augenblick entwickelt. Die Themen variieren. Jedes Mal aber gibt es neuen Stoff zum Mit- und Weiterdenken, wenn der Philosoph Christoph Quarch mit seinem Gast ins Gespräch kommt. 

    Buchempfehlungen
    Gelassenheit. Eine philosophische Lebensschule, Tb 14,99 €.

    Das große Ja. Ein philosophischer Wegweiser zum Sinn des Lebens, HC € 19,99

Glückseligkeit, Glück, Harmonie

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Glück, Glückseligkeit, Harmonie – eine Lesung über Glück und Co. aus dem Buch

„Eros und Harmonie“ von Christoph Quarch für die Opfer des Syrien/Türkei-Erdbebens im Februar 2023.

Alle Buchumsätze bis einschließlich 31.3.2023 spendet der Philosoph Christoph Quarch an eine der Erdbebenhilfsorganisationen – wöchentlich wechselnd.

Das Buch „Eros und Harmonie“ gibt es über diesen Link handsigniert von Christoph Quarch. Das Buch ist im Buchhandel mit der ISBN 978–394820605578 erwerbbar.  

Quarch durchdenkt in seinem Buch die Glücksideen der Geschichte. Letztendlich geht es um Harmonie, darum die Seele ins glückliche Gleichgewicht zu bringen. Aber was ist Harmonie? Auf keinen Fall „Friede, Freude, Eierkuchen“…

Mehr zu Christoph Quarch unter www.christophquarch.de

Verständlichkeit: sag, was du tust – BeQ! Folge 4

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BeQ! Dein Podcast zur Sozialen Arbeit

Folge 4: Sag, was du tust

Wie lässt sich das theoretische Wissen, im Praktischen wirklich anwenden? Wo hilft dieses Wissen, wo lähmt es? Und wie kann man im Realitätsschock, verursacht durch das praktische Arbeiten, überhaupt weiter kommen.

Ist die Theorie überhaupt praktisch nutzbar?

Heute geht es um das Gap zwischen theoretischem Studium und praktischen Fähigkeiten…

Wie weit ist die theoretische Ausbildung überhaupt übersetzbar in Handlungsfähigkeit.

Der Philosoph Christoph Quarch und der Sozialarbeiter Harry Bernardis sprechen über die Sackgasse der Willensdefinition in der sozialen Arbeit.

Eine halbe Stunde für eure Soziale Arbeit – wir hoffen, eure Erwartungen an den Podcast wurden erfüllt.

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Harry Bernardis ist ein alter Hase im Geschäft der sozialen Arbeit. Er studierte soz. Arbeit, arbeitet als Berater und Organisations- und Personalentwickler und war 30 Jahre Entwicklungs- und Führungsverantwortlicher in der soz. Arbeit bei einer der größten Einrichtungen im Vogelsberg.

Christoph Quarch ist Philosoph und Dozent für Ethik an der Hochschule Fulda Fachbereich Sozialwesen. Sein Anliegen ist es ein zeitgemäßes und professionelles Selbstverständnis der sozialen Arbeit zu skizzieren, dass es sozial Arbeitenden ermöglicht, ihr Arbeit als sinnvoll zu erfahren www.christophquarch.de

Mehr zur akademie3 findet ihr unter www.akademie-3.org

Wie viel Ehre für Bismarck?

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Der philosophische Kommentar

Diese Woche geht’s um die Frage, wie sehr man den legendären Reichskanzler Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen heute noch ehren sollte. Ist die Umbenennung des „Bismarck-Zimmers“ im Auswärtigen Amt in „Saal der Deutschen Einheit“ gerechtfertigt? Und wie nachvollziehbar wäre eine Umbenennung der Preußischen Kulturbesitz? Das klärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.

Quo vadis, Kirche? Frühstücks-Quarch SWRaktuell

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Der philosophische Kommentar

Die Corona-Pandemie ist vorbei, aber die Kirchen bleiben leer. Selbst an Weihnachten blieb die Zahl der Kirchenbesuche deutlich unter dem Niveau von 2019. Überraschend ist das nicht: Der Anteil der Angehörigen einer der beiden großen Kirchen an der Gesamtbevölkerung ist inzwischen auf unter 50 Prozent gesunken. Im Jahr 1990 lag er noch bei 72 Prozent. Die Ursachenforschung läuft auf vollen Touren. Wie geht es weiter mit der Kirche? Das hat SWR Aktuell-Moderatorin Jenny Beyen in dieser Woche mit dem Philosophen und Buchautor Christoph Quarch besprochen.

Raus aus der Selbstbezüglichkeit

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Ein Wort zum Jahreswechsel 2022 – 2023

Bei einer jüngsten Umfrage stimmten 61 Prozent der Deutschen der Aussage zu: „Wenn man an die aktuellen Krisen und Probleme denkt, war 2022 das schlimmste Jahr seit langem“. Das lässt tief blicken: tief in die geistige Matrix einer Gesellschaft, die ihre Resilienz und Krisenkompetenz eingebüßt zu haben scheint. Erstaunlich in einem Land, das sich im 20. Jahrhundert mehrfach neu erfunden hat, nachdem es katastrophal in die Irre ging. Was ist los? Sind wir einfach nur erschöpft? Oder steckt mehr dahinter?

In meinen Augen verrät das Umfrageergebnis, dass unsere gesellschaftliches Klima von einem kollektiven Mindset geprägt ist, der es vielen schwer macht, den Realitäten des 21. Jahrhunderts angemessen zu begegnen. Man muss kein Prophet sein, um zu prognostizieren, dass dieses Jahrhundert noch weit gravierendere Krisen für uns bereithält als das, was sich in 2022 zugetragen hat. Und es braucht keinen besonderen Scharfsinn, um zu erkennen, dass wir diese Herausforderungen nur gemeinsam, als Kollektiv bestehen können. Aber davon sind wir weit entfernt. Das Problem heißt: Selbstbezüglichkeit.

…

Und eben das ist mein Wunsch für uns alle und an uns alle: dass 2023 ein Jahr der geistigen Disruption werde – des Erwachens aus der Trance der Selbstbezüglichkeit hin zu einem starken europäischen Gemeinsinn.

Christoph Quarch, 31. Dezember 2022

Du musst doch wissen, was du willst – BeQ! Folge 3

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BeQ! Dein Podcast zur Sozialen Arbeit

Folge 3: Du musst doch wissen, was du willst – und wenn nicht?

In der heutigen Zeit der sozialen Arbeit haben die Ökonomen und Controller die Macht übernommen. Alles muss klar benannt und messbar sein. Wenn du nicht weißt, was du willst, welche Ziele du hast, bekommst du keine Hilfe. Schade, da gerade die Entdeckungsreise ins Innere des Vulkans die spannendste und gewinnbringendste wäre.

Der Philosoph Christoph Quarch und der Sozialarbeiter Harry Bernardis sprechen über die Sackgasse der Willensdefinition in der sozialen Arbeit.

Eine halbe Stunde für eure Soziale Arbeit – wir hoffen, eure Erwartungen an den Podcast wurden erfüllt.

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Harry Bernardis ist ein alter Hase im Geschäft der sozialen Arbeit. Er studierte soz. Arbeit, arbeitet als Berater und Organisations- und Personalentwickler und war 30 Jahre Entwicklungs- und Führungsverantwortlicher in der soz. Arbeit bei einer der größten Einrichtungen im Vogelsberg.

Christoph Quarch ist Philosoph und Dozent für Ethik an der Hochschule Fulda Fachbereich Sozialwesen. Sein Anliegen ist es ein zeitgemäßes und professionelles Selbstverständnis der sozialen Arbeit zu skizzieren, dass es sozial Arbeitenden ermöglicht, ihr Arbeit als sinnvoll zu erfahren www.christophquarch.de

Mehr zur akademie3 findet ihr unter www.akademie-3.org

Idealismus – BeQ! Folge 2

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BeQ! Dein Podcast zur Sozialen Arbeit

Folge 2: Idealismus

Dürfen sozial Arbeitende Idealisten sein? Wieviel Idealismus verträgt Soziale Arbeit. Brauchen wir nicht einfach Realisten in der sozialen Arbeit?

Voller Hoffnung, einem inneren Ideal folgend, bietet der sozial Arbeitende seine Unterstützung an. Doch allzu häufig entfaltet das eigene Tun nicht die erhoffte Wirkung. Enttäuschung ist die Folge. Welchem Ideal bin ich gefolgt-meinem oder dem meines Gegenüber und kann ich das Ideal meines Gegenüber akzeptieren und anerkennen?

Im Gespräch ringen Christoph Quarch und Harry Bernardis um das Phänomen Idealismus in der Sozialen Arbeit.

Eine halbe Stunde für eure Soziale Arbeit – wir hoffen, eure Erwartungen an den Podcast wurden erfüllt.

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Harry Bernardis ist ein alter Hase im Geschäft der sozialen Arbeit. Er studierte soz. Arbeit, arbeitet als Berater und Organisations- und Personalentwickler und war 30 Jahre Entwicklungs- und Führungsverantwortlicher in der soz. Arbeit bei einer der größten Einrichtungen im Vogelsberg.

Christoph Quarch ist Philosoph und Dozent für Ethik an der Hochschule Fulda Fachbereich Sozialwesen. Sein Anliegen ist es ein zeitgemäßes und professionelles Selbstverständnis der sozialen Arbeit zu skizzieren, dass es sozial Arbeitenden ermöglicht, ihr Arbeit als sinnvoll zu erfahren www.christophquarch.de

Mehr zur akademie3 findet ihr unter www.akademie-3.org

Erwartungen – BeQ! Folge 1

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BeQ! Dein Podcast zur Sozialen Arbeit

Folge 1: Erwartungen an sich und andere – sei offen für überraschende Wirklichkeiten

Die erste Folge des BeQ Podcast mit Christoph Quarch und Harry Bernardis geht um ERWARTUNGEN im Berufsfeld der sozialen Arbeit…

Wer sich für eine Tätigkeit in der sozialen Arbeit entscheidet, hat meistens ehrwürdige Motive: anderen Menschen helfen, einen Unterschied machen, etwas gegen Ungerechtigkeiten unternehmen. Doch allzu oft lassen sich die guten Vorsätze nicht so leicht verwirklichen wie erhofft. Frust, Unzufriedenheit und innere Kündigung sind dann die Folge. Wie kann man sich davor schützen?

Eine halbe Stunde für eure soziale Arbeit – wir hoffen, eure Erwartungen an den Podcast wurden erfüllt.

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Harry Bernardis ist ein alter Hase im Geschäft der sozialen Arbeit. Er studierte soz. Arbeit, arbeitet als Berater und Organisations- und Personalentwickler und war 30 Jahre Entwicklungs- und Führungsverantwortlicher in der soz. Arbeit bei einer der größten Einrichtungen im Vogelsberg.

Christoph Quarch ist Philosoph und Dozent für Ethik an der Hochschule Fulda Fachbereich Sozialwesen. Sein Anliegen ist es ein zeitgemäßes und professionelles Selbstverständnis der sozialen Arbeit zu skizzieren, dass es sozial Arbeitenden ermöglicht, ihr Arbeit als sinnvoll zu erfahren www.christophquarch.de

#010 CQ Frühstücks-Quarch „Briefe schreiben ist gerade hipp“

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Deutschlands Intellektuelle haben wegen des Ukraine-Kriegs ein neues Genre entdeckt: Sie schreiben offene Briefe an den Bundeskanzler. Erst wandte sich eine Gruppe von Autoren um die Emma-Herausgeberin Alice Schwarzer gegen die Bewaffnung der Ukraine durch den Westen. Die Antwort unter Federführung des Publizisten Ralf Fücks kam postwendend. Er und weitere Intellektuelle forderten eine kontinuierliche Bewaffnung der Ukraine.
Der Philosoph und Buchautor Christoph Quarch hält wenig von diesen öffentlich an Olaf Scholz adressierten Meinungsäußerungen, weil neue Erkenntnisse fehlten. Die Autoren vermittelten angesichts des Ukraine-Kriegs vielmehr eine gewisse Hilflosigkeit. Die Texte seien geprägt von dem Tonfall: „Schaut mal her! Ich war nicht tatenlos!“ Außerdem hätten die Verfasser auch nur die bekannten Standpunkte wiederholt.
Von Intellektuellen erwarte er aber mehr, sagt der Philosoph. Menschen des Geistes müssten „einen neuen Horizont erschließen und Perspektiven einbringen, die sonst außer Acht gelassen werden.“ Christoph Quarch fordert deshalb eine Diskussion über den Sinn der politischen Intervention Deutschlands und des Westens in die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine. „Wir brauchen eine Idee vom Ende des Krieges und eine solche Idee kann nur eine Idee vom Frieden sein.“
Welche Impulse er sonst noch von Intellektuellen erwartet, erklärt der Philosoph im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.

#philosophie #christophquarch