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    „Das Lächeln der Sphinx“ Impuls Roland Benedikter Teil 2

    Auf der Suche nach einem Humanismus, der in KI Zeiten ein gutes Leben ermöglicht

    Teil 2 von Roland Benedikter (SummerSchool 2024, Scheßlitz)

    Wie weit die Möglichkeiten der KI in 2024 schon in China faktische Realitäten von Überwachung, Sicherheit und „Sozial-Überwachung“ liefert, führt Roland Benedikter schonungslos charmant aus und kommt dabei zu den wesentlichen Fragen, die in Europa diskutiert werden müssen, die jeder von uns sich stellen muss.

    Wo bleibt unsere Würde und Humanität im Zeitalter der KI?

    Was verlieren wir? Was gewinnen wir und wie diskutieren wir nüchtern darüber. Und letztendlich – was hat das alles mit Religion zu tun?

    ***

    Europas Identität liegt im Lächeln der Sphinx. Zu ihrer Klärung wurden unterschiedliche Narrative bemüht: vom antiken Griechentum über das christliche Abendland bis zum Mythos des „Nie Wieder“ von Zweitem Weltkrieg und Holocaust, der Europa als „Friedensprojekt“ definieren will. Vor diesem Hintergrund stellen sich grundlegende Fragen. Braucht Europa anstelle eines Ursprungsmythos einen gemeinsame Zivilreligion – und wenn ja, welche? Angesichts der neuen globalen Blockbildung zwischen Demokratien und Nicht-Demokratien wird zu klären sein, ob sich Europas Identität aus sich selbst heraus oder nur im Gegenüber zu anderen Welt-Gegenden finden lässt – gegenüber den USA, China, Russland, der arabischen oder afrikanischen Welt.

    Der Vortrag ist aus dem Jahr 2024, gehalten bei der SummerSchool der Akademie3.

    Ihr hört Teil 2 des Vortrages von Roland Benedikter

    Buchempfehlung:
    China – Situation und Perspektiven des neuen weltpolitischen Akteurs
    Die Zeichnung ist von Ines Maria Eckermann – Satzzeichnerin

    „Das Lächeln der Sphinx“ Impuls Roland Benedikter Teil 1

    Auf der Suche nach Europas Identität

    Teil 1 von Roland Benedikter (SummerSchool 2024, Scheßlitz)

    Europas Identität liegt im Lächeln der Sphinx. Zu ihrer Klärung wurden unterschiedliche Narrative bemüht: vom antiken Griechentum über das christliche Abendland bis zum Mythos des „Nie Wieder“ von Zweitem Weltkrieg und Holocaust, der Europa als „Friedensprojekt“ definieren will. Vor diesem Hintergrund stellen sich grundlegende Fragen. Braucht Europa anstelle eines Ursprungsmythos einen gemeinsame Zivilreligion – und wenn ja, welche? Angesichts der neuen globalen Blockbildung zwischen Demokratien und Nicht-Demokratien wird zu klären sein, ob sich Europas Identität aus sich selbst heraus oder nur im Gegenüber zu anderen Welt-Gegenden finden lässt – gegenüber den USA, China, Russland, der arabischen oder afrikanischen Welt.

    Der Vortrag ist aus dem Jahr 2024, gehalten bei der SummerSchool der Akademie3.

    Ihr hört Teil 1 des Vortrages von Roland Benedikter

    Buchempfehlung:
    China – Situation und Perspektiven des neuen weltpolitischen Akteurs
    Die Zeichnung ist von Ines Maria Eckermann – Satzzeichnerin

    „Europa und die Welt“ Impuls Krisha Kops Teil 2

    Von der Ambivalenz der europäischen Weltsicht

    Teil 2 von Dr. Krisha Kops (SummerSchool 2024, Scheßlitz)

    Philosophische kann man die Welt als die Gesamtheit alles Seienden deuten. Was aber das Seiende ist und wie es wahrgenommen wird, ist im Zuge der europäischen Geschichte in unterschiedlichen Phasen unterschiedlich beantwortet worden. Dieser Wandel des Denkens setzt sich bis in die Gegenwart fort. Gegen diese Dynamik setzte man in Europa schon früh Totalisierungs- und Universalisierungsversuche, die ein statisches Gegengewicht schaffen sollten. Deren Folgen sind ambivalent. Einerseits mündeten sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, anderseits in Imperialismus und Kolonialisierung der Welt. In dieser Ambivalenz bewegt sich Europa bis heute. Krisha Kops fragt, was das in der gegenwärtigen Situation für Europa und die Welt bedeutet. Der Vortrag ist aus dem Jahr 2024, gehalten bei der SummerSchool der Akademie3.

    Ihr hört Teil 2 – Europas Hang zur Abgrenzung.

    Die Zeichnung ist von Ines Maria Eckermann – Satzzeichnerin