Was verlangt uns Komplexität ab und könnte Gedeihlichkeit hier Hilfestellung bieten?
Ein DenkDuett mit Louis Klein und Christoph Quarch
Was ist das eigentlich, diese Komplexität, die uns alle vor sich hertreibt? Und was hat gute Governance damit zu tun, Komplexität zu meistern?
Um sich politisch und ökonomisch in einer zunehmend komplexen Welt zurechtzufinden braucht es allem voran ein Kriterium, an dem man sich orientieren kann. Der Systemwissenschaftler und Berater Louis Klein wirbt dafür, die Gedeihlichkeit von Mensch und Gesellschaft als ein solches Maß aller Dinge zur Geltung zu bringen. Auf diese Weise könnte es gelingen, den immer deutlicher zutage tretenden Wiederspruch der westlichen Welt aufzulösen: mit der Demokratie ein politisches System zu propagieren, das auf die Mehrung des Gemeinwohls ausgerichtet ist, und gleichzeitig mit dem Liberalismus einer ökonomischen Theorie zu folgen, die dem Eigennutz verschrieben ist. Dabei könnte Europa eine Führungsrolle entnehmen, denn Gedeihlichkeit braucht vor allem das, womit Europa viel Erfahrung hat: Diversität und Interaktion.
***
DenkDuett – wir bringen erneut unser wunderbares Gesprächsformat zu euch, denn gemeinsames Denken ist am Wirkreichsten.
DenkDuett – ein freies Spiel der Gedanken; nicht vorgefertigt und abgerufen, sondern frisch und freihändig im Augenblick entwickelt. Die Themen variieren. Jedes Mal aber gibt es neuen Stoff zum Mit- und Weiterdenken, wenn der Philosoph Christoph Quarch mit seinem Gast ins Gespräch kommt.
Buchempfehlungen – das neue Buch von Louis Klein erscheint am 30.9.26
Realising the Learning Organisation through System Thinking
A Cyber-systemic Approach to Human Resource Development
(Verlinkung zu Dussmann – Berlin).
AGORA42 – das Philosophische Wirtschaftsmagazin
Home – European School of Governance