Plato in Love
Warum Philosophieren erotisch ist
Inspiriert von Platons Dialog Symposium skizziert Christoph Quarch die platonische Philosophie der
Liebe. Dabei erläutert er, warum Sokrates Recht hatte, als er sagte, dass man
auf dem Weg zu einem guten Leben, keinen besseren
Begleiter finden könne als den Eros.
Livemitschnitt Vortrag in der Helferei Zürich, am 15.11.2018 im Rahmen der Veranstaltung „Lange Nacht der Philosophie“.
Das Buch zum Vortrag: Platon und die Folgen oder die Vortragsreihe
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Wesen der Konversation – Warum sich unser Menschsein darin erfüllt, im Gespräch zu sein.
Menschsein gelingt, wo wir im Gespräch sind: uns in Anspruch nehmen lassen von dem, was ist, und unsere Verantwortung darin sehen, dem Sein dieser Welt unsere eigene Antwort zu geben. In der großen Konversation des Lebens erblühen wir in Schönheit. Wer ist der Mensch? Was zeichnet ihn aus? Was unterscheidet ihn von Maschinen? Welche Qualitäten hat das Menschsein?
Sie hören den sechsten Vortrag der Reihe „Mensch! Wer wir sind und was uns rettet.“
Dieser Vortrag beginnt mit einer Zusammenfassung aller vorigen fünf Vorträge, die sich alle der Frage, aller Fragen widmen, „Mensch, wer bist du?“ oder in der alten Delphischen Frage sich findet „Erkenne dich selbst!“.
Angesichts der Notwendigkeit über unser Menschenbild nachzudenken, referierte der Philosoph Christoph Quarch in sechs Vorträgen im Kanzlerpalais in Fulda zu diesen Fragen. Alle sechs Vorträge können als zusammengefasste Downloads bei allen gängigen Portalen erworben werden. Mehr zu Christoph Quarch unter christophquarch.de
Die moderne Welt wird dominiert von einem technischen und ökonomischen Denken, das der westlichen Welt einerseits einen beispiellosen Wohlstand beschert hat, uns andererseits jedoch vor immer gravierende Herausforderungen stellt: Klimawandel, eine heiß laufende Weltwirtschaft, eine sich öffnende Schere zwischen Arm und Reich, Sinnkrisen… Ein Richtungswandel tut not, aber wie soll er gelingen? Die wichtigste Voraussetzung ist ein anderes, besseres Denken. „Der Fisch stinkt vom Kopf her“, sagt der Volksmund zurecht, und so sind wir gut beraten, heute nach einem geistigen Paradigma Ausschau zu halten, kraft dessen wir unsere Welt so erschließen und einrichten können, dass wir sie nicht weiter zerstören. Der bekannte Philosoph Christoph Quarch meint, in Platons Philosophie ein solches Paradigma gefunden zu haben: eine ‚Metaphysik der Lebendigkeit‘, die Sein als Leben deutet und die freie Entfaltung des Lebens zu Blüte und Schönheit als höchstes Ziel des persönlichen und politischen Handelns propagiert. Quarch macht Sie mit den zentralen Aspekten von Platons Metaphysik der Lebendigkeit bekannt und erläutert, wie wir das platonische Denken zu neuem Leben erwecken können, weit ab von den herkömmlichen Denkfehlern und Vorurteilen über Platon.
Livemitschnitt des zweiten Vortrags bei der „Langen Nacht der Philosophie“ in Zürich, 15.11.2018
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Mitschnitt des Vortrages „Menschendämmerung“ Blankenese, 29.10.2018
Die Verheißungen klingen verführerisch: Selbstfahrende Autos werden Unfälle vermeiden. Smarte Maschinen werden uns lästige Arbeiten abnehmen. Künstliche Intelligenz wird unser Denken optimieren. Nano- und Gentechnologie werden Krankheiten wie Krebs oder Demenz besiegen.
Und zuletzt werden wir unsere Gehirne mit Festplatten verbinden und unserem Bewusstsein zur Unsterblichkeit verhelfen. Solche leuchtenden Prognosen sollen uns die große Digitalisierung schmackhaft machen. Doch verschweigen sie zumeist, was aus uns Menschen dabei werden wird: aus uns fragwürdigen und fehlerhaften Wesen, die in Fleisch und Blut auf Erden wandeln.
Was wird von uns bleiben, wenn wir von Maschinen umgeben sind, die schneller und besser rechnen können als wir? Wird der Mensch, wie wir ihn kannten, von der Bildfläche verschwinden? Oder werden wir uns unter dem Andrang neuer Technologien darauf besinnen, was unser Menschsein wirklich trägt: was uns auf immer von Maschinen unterscheidet und worin die wahre Würde unseres Daseins gründet? Der Philosoph Christoph Quarch gibt sich mit flachen Antworten nicht zufrieden. Er unterzieht den Digitalisierungs-Hype einer radikalen Kritik und ermutigt dazu, die Würde des Menschseins aus seiner fragilen Endlichkeit heraus neu zu durchdenken – über alle platten Antworten in Richtung „selbstbestimmtes Leben“ und nicht mehr am Schreibtisch täglich arbeiten zu müssen hinaus…
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