• Philosophie, die dich begeistert ...

    Was sind Tugenden? Einführung

    Für die alte Philosophie war es eine Selbstverständlichkeit: Wer gut leben will, muss Tugenden ausprägen. Tugenden verstanden die antiken griechischen Denker (allen voran Platon) als Bestheit. Entsprechend seiner Theorie der Seele unterschied Platon vier zentrale Tugenden des Lebens: das Maßhalten oder die Besonnenheit als Tugend unserer Triebe, die Tapferkeit als Tugend der Affekte, die Weisheit als die Tugend unseres Geistes und die Gerechtigkeit als Tugend unserer Seele. Wie wir auf optimale Weise leben können, erschließt sich einem Weisen, der diese Kardinaltugenden verinnerlicht hat. Sie sind Wegweisung und Herausforderung in einem. Ihnen zu genügen heißt zu werden, das Beste aus sich herauszuholen.
    Warum wir uns in unseren allgegenwärtigen Wertediskussionen wieder an die Tugenden erinnern sollten, ergibt sich aus der Tatsache, dass Tugenden „wertefrei“ sind und so nicht von menschlichen Interessen gelenkt werden.  

    Sie hören die Einführung zu der Vortragsreihe „Tugenden – die Meisterschaft des Lebens“ von Christoph Quarch

    Alle vier Vorträge sind über die gängigen Streamingdienste zu hören. 
    www.christophquarch.de

    Geistiges Reinemachen – eine Dinner Speech

    Ein geistiger Frühjahrsputz tut unserem Denken gut und ich verstehe uns Philosophen als geistige Reinemacher. 
    Sie hören meine Dinner Speech im Rahmen einer Beiratssitzung, die ich im Frühjahr 2019 gehalten habe.
    Sokrates war sicherlich der erste denkende Reinemacher, der es meisterhaft verstand, alten Gedankenmüll vor die Tür zu schaffen. Dieses Tun sollten wir uns alle aneignen:  nicht nur das Haus sollte im Frühjahr besonders gereinigt werden, sondern auch unsere geistiges Haus, das mit Konzepten und Denkmustern angefüllt ist. Und hierbei gibt es keine bessere Begleitung, als die Hilfe der Philosophie. Sie stellt selbst psychologische und  theologische Konzepte und Denkengebäude auf den Kopf. 
    Trauen Sie sich, ihre Denke zu entstauben. 

    …dass unsere Tage wieder wie Blumen sind – Hölderlin

    Friedrich Hölderlin war ein Visionär. Er sehnte sich
    nach einem Leben, das lebendig ist: nach einem Leben voller Leidenschaft und
    Liebe – nach einem Leben, das ihm selber nicht vergönnt war. Er sehnte sich
    nach einer „voll entblüheten“, menschenwürdigen und geisterfüllten Welt. Seine
    Vision ist ungebrochen aktuell, denn wir brauchen dringend frischen Geist und
    etwas von Hölderlins Begeisterung.

    Quarch und Reinthaller präsentieren einen
    authentischen Hölderlin – lebensnah für jeden verständlich und zeitgemäß
    übersetzt. Sie präsentieren Hölderlin so, dass man ihn verstehen lernt.

    Das Quarch/Reinthaller-Hölderlin-Programm wurde
    erstmals im ORF-Radiokulturhaus in Wien am 11. Februar 2015 uraufgeführt.

    Mehr zu Christoph Quarch unter www.christophquarch.de

    Mehr zu Ulrich Reinthaller unter www.ulrich-reinthaller.com

    Buchungsanfragen für die Veranstaltung bitte an info@christophquarch.de

    #Hölderlin2020

    Theorie des Dataismus & Konzept des Homo Deus erklärt von ChristophQuarch erklärt

    Yuval Harai benennt in seinem Buch #HomoDeus eine neue geistige Ausrichtung der Menschheit. Christoph Quarch erklärt Hararis Theorie des Dataismus und sein Konzept des Homo Deus und ergänzt einen entscheidenden Faktor, den Harai nicht benannt hat….

    Dataismus. „Die interessanteste Religion, die gerade entsteht,
    ist der Dataismus, der weder Götter noch Menschen verehrt – er huldigt den
    Daten.“ (Y.Harai) 

    Homo Deus: „es wird das große Projekt „der Menschheit im 21. Jahrhundert“
    sein, dass sie für sich göttliche Schöpfungs- und Zerstörungsmacht erwirbt und
    den Homo Sapiens zum Homo Deus erhebt.“ (Y. Harai). 

    Vortragsausschnitt 21. März 2019, Orangerie Salzburg „Von der Notwendigkeit einer neuen
    Religion“. 

    Wir Menschen stehen zu Beginn des 21.
    Jahrhunderts von gewaltigen Herausforderungen, denen wir nur gewachsen sein
    werden, wenn wir radikal neu zu denken lernen. Das wird uns nur gelingen, wenn
    wir uns neuerlich in der Natur, im Kosmos, im Leben verwurzeln: wenn wir uns
    rückbinden an das Sein dieser Welt. Rückbindung heißt auf Lateinisch religio.
    Und eben diese Religio brauchen wir, um einen so umfassenden Sinnhorizont zu
    gewinnen, dass ein neues Denken in den Herzen und Hirnen der Menschen Raum
    greift. Der Philosoph Christoph Quarch nimmt sie mit zu einer Expedition in die
    geistige Zukunft unserer Zivilisation.

    Mehr Vorträge unter www.christophquarch.de

    #Sinn #Entwurzelung #Sinnkrise
    #Klimawandel #ChristophQuarch #Philosophie #HomoDeus #Dataismus