• Philosophie, die dich begeistert ...

    Wie viel Ehre für Bismarck?

    Der philosophische Kommentar

    Diese Woche geht’s um die Frage, wie sehr man den legendären Reichskanzler Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen heute noch ehren sollte. Ist die Umbenennung des „Bismarck-Zimmers“ im Auswärtigen Amt in „Saal der Deutschen Einheit“ gerechtfertigt? Und wie nachvollziehbar wäre eine Umbenennung der Preußischen Kulturbesitz? Das klärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.

    Quo vadis, Kirche? Frühstücks-Quarch SWRaktuell

    Der philosophische Kommentar

    Die Corona-Pandemie ist vorbei, aber die Kirchen bleiben leer. Selbst an Weihnachten blieb die Zahl der Kirchenbesuche deutlich unter dem Niveau von 2019. Überraschend ist das nicht: Der Anteil der Angehörigen einer der beiden großen Kirchen an der Gesamtbevölkerung ist inzwischen auf unter 50 Prozent gesunken. Im Jahr 1990 lag er noch bei 72 Prozent. Die Ursachenforschung läuft auf vollen Touren. Wie geht es weiter mit der Kirche? Das hat SWR Aktuell-Moderatorin Jenny Beyen in dieser Woche mit dem Philosophen und Buchautor Christoph Quarch besprochen.

    Raus aus der Selbstbezüglichkeit

    Ein Wort zum Jahreswechsel 2022 – 2023

    Bei einer jüngsten Umfrage stimmten 61 Prozent der Deutschen der Aussage zu: „Wenn man an die aktuellen Krisen und Probleme denkt, war 2022 das schlimmste Jahr seit langem“. Das lässt tief blicken: tief in die geistige Matrix einer Gesellschaft, die ihre Resilienz und Krisenkompetenz eingebüßt zu haben scheint. Erstaunlich in einem Land, das sich im 20. Jahrhundert mehrfach neu erfunden hat, nachdem es katastrophal in die Irre ging. Was ist los? Sind wir einfach nur erschöpft? Oder steckt mehr dahinter?

    In meinen Augen verrät das Umfrageergebnis, dass unsere gesellschaftliches Klima von einem kollektiven Mindset geprägt ist, der es vielen schwer macht, den Realitäten des 21. Jahrhunderts angemessen zu begegnen. Man muss kein Prophet sein, um zu prognostizieren, dass dieses Jahrhundert noch weit gravierendere Krisen für uns bereithält als das, was sich in 2022 zugetragen hat. Und es braucht keinen besonderen Scharfsinn, um zu erkennen, dass wir diese Herausforderungen nur gemeinsam, als Kollektiv bestehen können. Aber davon sind wir weit entfernt. Das Problem heißt: Selbstbezüglichkeit.

    …

    Und eben das ist mein Wunsch für uns alle und an uns alle: dass 2023 ein Jahr der geistigen Disruption werde – des Erwachens aus der Trance der Selbstbezüglichkeit hin zu einem starken europäischen Gemeinsinn.

    Christoph Quarch, 31. Dezember 2022

    Du musst doch wissen, was du willst – BeQ! Folge 3

    BeQ! Dein Podcast zur Sozialen Arbeit

    Folge 3: Du musst doch wissen, was du willst – und wenn nicht?

    In der heutigen Zeit der sozialen Arbeit haben die Ökonomen und Controller die Macht übernommen. Alles muss klar benannt und messbar sein. Wenn du nicht weißt, was du willst, welche Ziele du hast, bekommst du keine Hilfe. Schade, da gerade die Entdeckungsreise ins Innere des Vulkans die spannendste und gewinnbringendste wäre.

    Der Philosoph Christoph Quarch und der Sozialarbeiter Harry Bernardis sprechen über die Sackgasse der Willensdefinition in der sozialen Arbeit.

    Eine halbe Stunde für eure Soziale Arbeit – wir hoffen, eure Erwartungen an den Podcast wurden erfüllt.

    ***

    Harry Bernardis ist ein alter Hase im Geschäft der sozialen Arbeit. Er studierte soz. Arbeit, arbeitet als Berater und Organisations- und Personalentwickler und war 30 Jahre Entwicklungs- und Führungsverantwortlicher in der soz. Arbeit bei einer der größten Einrichtungen im Vogelsberg.

    Christoph Quarch ist Philosoph und Dozent für Ethik an der Hochschule Fulda Fachbereich Sozialwesen. Sein Anliegen ist es ein zeitgemäßes und professionelles Selbstverständnis der sozialen Arbeit zu skizzieren, dass es sozial Arbeitenden ermöglicht, ihr Arbeit als sinnvoll zu erfahren www.christophquarch.de

    Mehr zur akademie3 findet ihr unter www.akademie-3.org

    Idealismus – BeQ! Folge 2

    BeQ! Dein Podcast zur Sozialen Arbeit

    Folge 2: Idealismus

    Dürfen sozial Arbeitende Idealisten sein? Wieviel Idealismus verträgt Soziale Arbeit. Brauchen wir nicht einfach Realisten in der sozialen Arbeit?

    Voller Hoffnung, einem inneren Ideal folgend, bietet der sozial Arbeitende seine Unterstützung an. Doch allzu häufig entfaltet das eigene Tun nicht die erhoffte Wirkung. Enttäuschung ist die Folge. Welchem Ideal bin ich gefolgt-meinem oder dem meines Gegenüber und kann ich das Ideal meines Gegenüber akzeptieren und anerkennen?

    Im Gespräch ringen Christoph Quarch und Harry Bernardis um das Phänomen Idealismus in der Sozialen Arbeit.

    Eine halbe Stunde für eure Soziale Arbeit – wir hoffen, eure Erwartungen an den Podcast wurden erfüllt.

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    Harry Bernardis ist ein alter Hase im Geschäft der sozialen Arbeit. Er studierte soz. Arbeit, arbeitet als Berater und Organisations- und Personalentwickler und war 30 Jahre Entwicklungs- und Führungsverantwortlicher in der soz. Arbeit bei einer der größten Einrichtungen im Vogelsberg.

    Christoph Quarch ist Philosoph und Dozent für Ethik an der Hochschule Fulda Fachbereich Sozialwesen. Sein Anliegen ist es ein zeitgemäßes und professionelles Selbstverständnis der sozialen Arbeit zu skizzieren, dass es sozial Arbeitenden ermöglicht, ihr Arbeit als sinnvoll zu erfahren www.christophquarch.de

    Mehr zur akademie3 findet ihr unter www.akademie-3.org